E-Commerce

E-Commerce im Aufwind

Der Konsum via Internet gewinnt weiter an Fahrt. Bekleidung, Textilien und Schuhe sind mittlerweile die im Netz am häufigsten bestellten Artikel. Sie haben im Vergleich zum Vorjahr um 40% zugelegt und stehen mit rund 3,9 Milliarden Euro an der Spitze. Gerade dem jungen Modehandel bieten sich hier jede Menge Chancen!

Online-Handel erwartet weiter starkes Wachstum

Der deutsche Versandhandel erwartet auch in diesem Jahr weiter stark steigende Umsätze durch Internet-Bestellungen. Der Online-Handel werde um 9% auf knapp zwölf Milliarden Euro zulegen, teilte der Bundesverband des Deutschen Versandhandels in Frankfurt mit.

"Die Kunden stöbern gerne im Katalog und bestellen dann zunehmend online", sagte Verbands-Hauptgeschäftsführer Thomas Steinmark. Zudem würden immer mehr Unternehmen Versandhandel betreiben. Die Versandhandelsbranche erwirtschaftete 2007 einen Gesamtumsatz von 27,6 Milliarden Euro. Knapp 40% davon entfielen auf das Internet (dpa).

Interessante Fakten

Die Entwicklung zeigt, dass das World Wide Web als Medium für den Einkauf im Privatbereich immer beliebter wird. In der Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen findet man den höchsten Anteil der privaten Online-Einkäufer. Sogar fast jeder Dritte (32%) in der Gruppe ab 65 Jahren nutzte das Internet für Bestellungen.

Unterscheidet man nach dem Geschlecht, so ist der Anteil an Männern mit 54% etwas höher als der der Frauen mit 49%. Bei den Frauen kaufen 57% vor allem Kleidung oder Sportartikel online ein, Männer dagegen eher Computer- und Elektronikartikel.

In dem Befragungszeitraum hat sich gezeigt, dass mehr als die Hälfte (53%) der Internetkunden Bücher, Magazine und Zeitungen über Online-Shops gekauft hat. An zweiter Stelle steht der Bereich Kleidung und Sportartikel (49%), gefolgt von privaten Gebrauchsgütern wie Möbel oder Spielzeug (48%), Reisen (41%), sowie Filme und Musik mit 37%.

Die Umfrage zeigt aber noch mehr: Von den 14- bis 29-Jährigen bestellen 37% der Befragten deshalb über das Internet, weil sie dort Produkte fänden, die es im normalen Geschäften nicht oder nur selten gäbe. An zweiter Stelle stehen Aspekte wie Information und Bequemlichkeit. Man könne sich detailliert über die jeweiligen Produkte informieren und die Ware werde direkt an die Haustür geliefert. Der Preis spielt interessanterweise eine nachrangigere Rolle.

Social-Networking-Boom

Neun Millionen Deutsche wurden inzwischen vom Social-Networking-Fieber erfasst. Wie eine aktuelle Forsa-Erhebung im Auftrag des BITKOM zeigt, präsentieren sich mittlerweile 12% der Bundesbürger ab 14 Jahren in Online-Communitys. Das entspricht einem Zuwachs von 20% gegenüber dem Vorjahr.

Die Popularität der Online-Gemeinschaften übertrifft sogar jene von eigenen Homepages und Weblogs. "Gefragt sind Plattformen, die reale soziale Beziehungen im Netz abbilden, wie Job- oder Freundschaftsnetzwerke. Aber auch Communitys für einzelne Interessensgruppen wie Live-Commerce-Online-Portale für Onlineshopper, sind beliebt", erläutert BITKOM.

Die Online-Kommunikation mit Gleichgesinnten wird von vielen Menschen als Bereicherungen empfunden, so eine Schlussfolgerung des Branchenverbandes.

Infoquelle World Wide Web

82% der jungen Internet-User informieren sich hier "über neueste Trends". Dies ist das Ergebnis der aktuellen Welle der "Timescout"-Studie der Hamburger Agentur T-Factory.

Fazit: Das Internet wird immer wichtiger!